Rotationsprojekt 1
| Projektleiter: |
Dr. med. Malte von Bonin |
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| Projekttitel: | Analyse humaner Leukämie Stammzellen im murinen Xenotransplantationsmodell | |
| Beteiligte SFB-Mitglieder: (Co-Leiter) |
Dr. Claudia Waskow |
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| Förderzeitraum: | 1. Juli 2009 - 30. Juni 2010 | |
| Zusammenfassung: |
Die Akute Myeloische Leukämie (AML) ist eine klonale Erkrankung mit einem sehr heterogenen Erscheinungsbild. An Hand morphologischer, zytochemischer und zytogenetischer Charakteristika kann die AML weitergehend klassifiziert werden. Die Behandlung erfolgt meistens mit Polychemotherapie [1].
Die AML wird als hierarchisch strukturierte Erkrankung angesehen mit seltenen Krebs-Stammzellen (CSC) an der Spitze. Rezidive nach initial erfolgreicher Therapie werden auf das Unvermögen der Polychemotherapie zurückgeführt CSC zu eliminieren.
Selbsterneuerung und Differenzierung als Merkmale von malignen und gesunden Stammzellen können bisher nur im Xenotransplantationsmodell verifiziert werden. Bei Verwendung von non-obese diabetic-severe combined immunodeficient (NOD/SCID) Mäusen wurde AML-Stammzellen als CD34+CD38- beschrieben. Die Häufigkeit der CSC innerhalb dieses phänotypisch definierten Kompartiments beträgt 1 von 103 bis 107 Zellen [2]. Bei Verwendung höhergradig immunsupprimmierter NOD/SCID Mäuse mit Mutation der gamma Kette des Interleukin-2 Rezeptors (γcy/-) konnte dagegen eine deutlich Zunahme der Engraftment Kinetik beschrieben werden [3]. Zusätzlich konnten Unterschiede in der Häufigkeit von CSC solider Tumoren bei Verwendung unterschiedlicher immundefizienter Empfänger-Mäuse beobachtet werden, so dass möglicherweise bisher die CSC Frequenz unterschätzt wurde.
Ziel der Arbeit ist, unter Verwendung unterschiedlich immundefizienter Mausstämme, phänotypisch definierte AML Kompartimente mit einer hohen Frequenz an CSC zu identifizieren, um anschliessend im klinischen Bereich eine Ansprechen der Therapie burteilen zu können. |
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| Relevante Publikationen: |
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