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A20: Kortikogenese und neuronale Spezifikation in einem Megalenzephalie Maus Modell

Gruppenleiter: Dr. F. Calegari

Das letzte Jahrzehnt ist von verschiedenen Durchbrüchen auf dem Gebiet der Neurowissenschaften geprägt, welche zu einem besseren Verständnis über den Beitrag Neuronaler Stammzellen (NSC) zur Gehirnentwicklung und Evolution, sowie über die Rolle adulter Nerogenese im Verhalten und bei Krankheit geführt haben. Jedoch muss noch ein Beweis über die Bedeutung verschiedener Vorläufer-Pools für die Entwicklung und Größe des Gehirns geliefert werden. Die Rolle adulter NSC bei kognitiven Funktionen und ihr Nutzen für Therapien ist durch das Fehlen eines Systems, welches die NSC Aktivität in vivo kontrolliert, viel diskutiert. Systeme werden benötigt, welche die Expansion von NSC und eine zeitliche Kontrolle für ihren Switch zur Neurogenese während der Entwicklung, im Erwachsenenalter und bei Krankheiten ermöglichen. Wir glauben, dass dies durch verschiedene Modelle gewebespezifischer und zeitlich kontrollierter Überexpression von cdk4/cyclinD1 erzielt werden kann. Dies ermöglicht die Erzeugung von Mäusen mit vergrößerten Gehirnen und/ oder adulter Neurogenese. Modelle zur Expansion von NSC werden genutzt um die Gewebebildung während der Entwicklung zu untersuchen. Zudem soll ein besseres Verständnis der Etiologie und des Einflusses von NSC in entwicklungsabhängigen kortikalen Fehlbildungen (einschließlich Megalenzephalie und Lissenzephalie) geschaffen werden.

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