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A3: Identifikation neuer Mechanismen der adulten Neurogenese und Gehirnplastizität im Zebrafisch

Projektleitung: Prof. Dr. M. Brand

Die Fähigkeit zur Bildung neuer Neurone is in den meisten Arealen des adulten Säugergehirns verloren, während die meisten nicht-Säuger, wie Teleostier, diese Fähigkeit in vielen Gehirnarealen besitzen. Mechanismen, die neurale Vorläufer-/Stammzellaktivität im Fischgehirn ermöglichen, bzw. im Säugergehirn verhindern, sind jedoch weitgehend unbekannt. Wir haben die Aktivität, Abstammung und Differenzierung neuraler Vorläuferzellen zu neuen Neuronen und Glia im adulten Telencephalon und Cerebellum charakterisiert, verschiedene Typen von Stamm- und Vorläuferzellen sowie die ersten molekularen Unterschiede identifiziert, und die Funktion von Fgf und BMP Signalen nachgewiesen. Mit neu generierten transgenen Marker Linien, FACS Sortiermethoden und Transkriptomanalysen konnten wir gemeinsame und distinkte molekulare Eigenschaften der Stammzelltypen identifizieren. Hier wollen wir die Funktion von Regenerations-assoziierten Genen in konstitutiver und Regenerations-induzierter Neurogenese untersuchen. Funktionell wichtige Gene werden im Axolotl und in Säugerkultur auf ihre Fähigkeit zur Aktivierung der Neurogenese getestet. Ausgewählte Kandidatengene sollen auf Reaktivierung der Neurogenese in vivo in Läsionsparadigmen im Säugergehirn getestet werden. Die Ergebnisse könnten helfen, die Regenerationsfähigkeit im Säugergehirn zu stimulieren.

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