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B1: Identifikation molekularer Netzwerke die Linienspezifität von mesenchymalen Stromazellen des Knochenmarks kontrollieren

Projektleitung: Dr. K. Anastassiadis

Mesenchymale Stromazellen des Knochenmarks (BM MSCs) stellen eine heterogene Population von Progenitorzellen dar und sind nur ungenügend definiert. Konditionale Immortalisierung ermöglicht uns murine MSCs zu kultivieren. Wir fanden verschiedene Klone, die stabile distinkte Differenzierungseigenschaften aufweisen (monopotent, bipotent und tripotent). Per RNA-seq konnten wir distinkte Transkriptionsmuster für Klone mit osteogenen oder adipogenen Differenzierungspotential nachweisen. Multipotente Klone wiesen eine Kombination dieser Transkriptionsmuster auf und daher keine einzigartige Identität. Per Hochdurchsatz Durchflusszytometrie von Zelloberflächenantigenen konnten wir differentiell exprimierte Marker für die osteogene und adipogene Linie identifizieren. In der dritten Förderperiode planen wir regulatorische Netzwerke zur Linienspezifität zu ermitteln, in dem wir Kandidaten unseres RNA-seq Screens taggen und deren Zielgene und Proteininteraktionspartner identifizieren. Zusätzlich werden wir ausgewählte Gene unserer Tanskriptomanalyse exprimieren und somit durch lineage tracing deren in vivo Lokalisierung und Funktion in unterschiedlichen Typen von mesenchymalen Stromazellen des Knochenmarks ermitteln. Unsere Ergebnisse werden dazu beitragen die physiologische Funktion von BM MSCs während der Hämatopoese und Knochenregeneration besser zu verstehen und damit eine Voraussetzung zur medizinischen Anwendung zu erfüllen.

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