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B11: Welche Faktoren bestimmen das ‘Engraftment’ von transplantierten hämatopoetischen Stammzellen?

Projektleiter: Prof. Dr. Axel Roers

Die Transplantation von autologen oder allogenen hämatopoetischen Stammzellen (HSC) ist eine wichtige therapeutische Möglichkeit zur Behandlung von hämatopoetischen Neoplasien, Immundefizienzen und Autoimmunerkrankungen. Dieser Ansatz birgt aufgrund der zwingend erforderlichen myeloablativen Vorbehandlung des Rezipienten ein hohes Risiko. Methoden, welche den Verzicht auf agressive Chemotherapie und Bestrahlung ermöglichen würden, sind daher von großem Interesse. Widersprüchliche Ergebnisse wurden bezüglich des Einflusses von freien Nischen für HSC im Knochenmark des Rezipienten auf das ‘Engraftment’ der Donor-HSC publiziert. Wir haben ein Mausmodell entwickelt, welches erstmals eine induzierte Depletion von HSC erlaubt. Mit Hilfe dieses Modells wollen wir die Frage klären, ob das ‘Homing’ und ‘Engraftment’ von transplantierten HSC in die HSC-Nische des Knochenmarks in HSC-depletierten Rezipienten erleichtert ist. Außerdem wollen wir untersuchen, welche Faktoren zusätzlich zur Verfügbarkeit von HSC-Nischen, das ‘Engraftment’ transplantierter HSC beinflussen, wie z. B. proinflammatorische Mediatoren, reaktive Sauerstoffspezies und hämatopoetischer Streß. Schließlich wollen wir feststellen, ob HSC-depletierte Rezipienten Xenotransplantation von humanen HSC ermöglichen.

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