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B7: Verbesserung der allogenen Blutstammzelltransplantation durch gezielte Beeinflussung der Nische

Projektleitung: Prof. Dr. G. Ehninger / Prof. Dr. Christian Thiede

Die Interaktion von Chemokinen in der Knochenmarknische mit den auf Blutstammzellen (BSZ) exprimierten Rezeptoren hat eine große Relevanz für die Mobilisation und Ansiedlung von BSZ. Während der letzten Förderperiode wurden negativ regulierende miRNAs von CXCL12 (Stroma-derived factor 1, SDF-1) identifiziert.  Die physiologische Relevanz der Expression dieser miRNAs wird durch die kritische Funktion der miR-23 im TGF-β Signalweg in MSC belegt. Zusätzlich wurde eine Deregulation von auf β1-Integrin wirkende miRNAs mit einer potenziellen Relevanz für die Interaktion von BSZ mit dem Mikroenvironment entdeckt. Nachdem neue auf die SDF-CXCR4 Achse wirkende Substanzen zur Verfügung stehen, wird in diesem Projekt nun ein dringliches klinisches Problem bearbeitet werden. In vielen Stammzellprodukten ist nicht die für ein optimales Transplantationsergebnis erfolgreiche Zahl von CD34 BSZ enthalten.  Die Erfahrung von über 8000 Knochenmark- und peripheren BSZ-Entnahmen in einem sehr aktiven Programm wird uns ermöglichen, (i) neue klinische und molekulare Risikofaktoren für eine geringe BSZ-Mobilisierung zu identifizieren. (ii) In Spendern mit einer schlechten Knochenmark- oder peripheren BSZ-Sammlung wird Plerixafor in einer Phase II-Studie eingesetzt werden. Zusätzlich wird (iii) eine genomweite Assoziationsstudie durchgeführt werden, um neue Faktoren für eine schlechte BSZ-Mobiliserung zu identifizieren.

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